Nach dem Krieg und vor dem Frieden | 2005

IM BLICK : BERLIN | 2003-2004

Zwangsarbeit in Berlin | 2002

Jugendprojekte zum Tag des offenen Denkmals

Jugendprojekt zum Tag des Offenen Denkmals 2007:
Von sakraler Baukunst und Nachkriegsmoderne


Der Tag des offenen Denkmals 2007

Die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg fügten der deutschen und vor allem der Berliner Architekturlandschaft schwere Schäden und unwiederbringliche Verluste zu. Auf den zerstörten Gebieten konnte in den darauf folgenden Jahren interessantes Neues entstehen. Der Tag des offenen Denkmals 2007 rückt genau dieses „Berliner Erbe der Nachkriegszeit“ in den Mittelpunkt des Interesses.
Unter Einbeziehung des bundesweiten Mottos des Denkmaltages, „Historische Sakralbauten“, haben sich Berliner Kinder und Jugendliche in Arbeitsgruppen mit dem Thema „Von sakraler Baukunst und Nachkriegsmoderne“ auseinandergesetzt.
Das Jugendprojekt ist das Ergebnis einer bereits seit vier Jahren andauernden Zusammenarbeit des Vereins Denk mal an Berlin e.V. mit dem Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen. Ziel des Projektes ist es, Heranwachsenden die Geschichte und Kultur ihrer Umgebung auf spannende Weise näher zu
bringen und bereits bei jungen Menschen ein Bewusstsein für verantwortungsvollen Denkmalschutz zu schaffen.

Das Jugendprojekt

Dass Denkmalpflege nicht nur etwas für Erwachsene sein muss, konnten Schülerinnen und Schüler der 3. bis 13. Klasse im September selber ausprobieren. Während dieser Zeit recherchierten, dokumentierten oder zeichneten
sie in Projekten erhaltenswerte Kulturgüter in ihrer Umgebung. So unterschiedlich wie die ausgewählten Denkmäler sind auch die Präsentationsformen der Ergebnisse am Tag des offenen Denkmals. Neben informativen Schautafeln, Theatervorführungen und Ausstellungen wurden auch mehrere Führungen für die Besucher durchgeführt.

Die Ausstellung

Aus der Zusammenstellung der sechs unterschiedlichen Workshops ist diese Ausstellung entstanden. Anhand von Projektbeschreibungen, Bildmaterial und Interviews mit den Beteiligten soll sie dem Besucher einen Eindruck von den vielfältigen Herangehensweisen und Umsetzungen vermitteln.